Gefahren in den Bergen: Darauf solltest du achten

Bei einer Tour in den Bergen lauern zahlreiche Gefahren. Das gilt ganz besonders für neue Bergwanderer, denn immer wieder machen Unerfahrene Schlagzeilen, weil sie die Gefahren nicht erkannt oder sich überschätzt haben – mit nicht selten schwerwiegenden oder gar tödlichen Folgen. Die Gefahrenquellen solltest du deshalb vorab kennen, damit du diese gekonnt umgehen kannst und deine eigene Sicherheit sowie die deiner Begleiter nicht gefährdest.

Schneefall im Sommer und die richtige Kleidung

Wanderer im Schnee

Plötzlicher Wetterumschwung

Besonders wichtig zu wissen ist, dass es in den Bergen zu einem plötzlichen Wetterumschwung kommen kann. Ein Schneefall im Sommer ist deshalb nichts Ungewöhnliches und je nachdem, wo du Bergwandern gehst, solltest du dich dafür rüsten. Tritt ein plötzlicher Schneefall ein, kannst du häufig keine Wege mehr erkennen und findest im Extremfall auch keine Wegmarkierungen mehr vor, an denen du dich orientieren kannst. Fällt viel Schnee herab, bedeutet das im Winter auch stets eine erhöhte Lawinengefahr.

Im Sommer hast du dagegen mit eisiger Kälte zu kämpfen. Da das Wetter sich blitzartig ändern kann, solltest du unbedingt die richtige Kleidung auswählen. Es ist eigentlich besonders angenehm, in luftiger Kleidung zu wandern. Geht es jedoch hoch hinauf, lohnt es sich zu wärmenden Kleidungsstücken zu greifen. Am besten nimmst du dir eine lange Hose, ein langes Oberteil und eine entsprechende Jacke sowie eine Mütze und Handschuhe mit.

Die Kondition schwindet während des Bergwanderns

Eine richtige Gefahr stellt zudem die Kondition beziehungsweise die Kraft dar, die du während deines Ausfluges aufbringen musst. In diesem Fall hilft nur eines: das richtige Training. Du solltest Kraft aufbauen und die Ausdauer gezielt trainieren. Wenn du dir in diesem Bereich unsicher bist, lohnt sich eine DAV-Mitgliedschaft. Dort kannst du gezielt Ausbildungskurse belegen, die dir beim Bergwandern behilflich sind. Ein wichtiges Stichwort ist hier auch die Krafteinteilung, die du beim Bergsteigen vorab erlernen solltest.

Rettungshubschrauber am Boden

Rettungshubschrauber

Sollte es während deines Bergsteig-Ausflugs einmal zu Komplikationen kommen, so ist eine DAV-Mitgliedschaft ebenfalls von Vorteil. Das liegt insbesondere an der Bergrettung. Im Falle eines Unfalls kannst du dann zum Beispiel die angegebene Notrufnummer wählen und erhältst entsprechende Hilfe. Gegebenenfalls wirst du per Hubschrauber gerettet. Eine solche Versicherung ist für Bergsteiger besonders essentiell.

Die Ausrüstung ist falsch oder unvollständig

Als eine weitere wesentliche Vorbereitung gilt zudem die eigene Ausrüstung. Am besten ist es, wenn du dich vorab genauestens über das Gebiet informierst und die mögliche Ausrüstung planst. Sorge zudem für Ersatz, falls etwas defekt sein sollte. Auch die Qualität der Ausrüstung ist hierbei entscheidend. Vor deinem Antritt solltest du außerdem überprüfen, ob du alle wichtigen Utensilien dabei hast. Das gelingt dir am besten mit einer Checkliste für Bergwanderer.

Vor Ort ist es dann wichtig, die Ausrüstung sinnvoll einzusetzen. Denke hier insbesondere an dein Training und überschätze dich niemals selbst. Lasse dich weder von Begleitern, noch von deinem Adrenalin dazu überwältigen, dich in gefährliche Situationen zu begeben. Sei stets vorsichtig und versuche, dich selbst und deine Fähigkeiten sowie deine Kraft bestens einzuschätzen. Es gilt: Kenne die Gefahr, aber habe ebenso Spaß bei deinem Ausflug in die Berge.

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